Die Herren 75/2 des TSV setzen sich in Nehren durch

Wolfgang Hoesch Tennis

Wenn es in einer Begegnung von Vierer-Mannschaften auf den ersten Blick keinen Sieger und keinen Verlierer gibt (3:3 nach Punkten), dann werden nach den Regeln des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB) zur Entscheidung die weiteren Aspekte der sportlichen Auseinandersetzung bewertet – zunächst die Sätze und bei Gleichstand auch in diesem Bereich die einzelnen Spiele. Die Herren 75/2 des TSV Waldenbuch haben in der Oberligastaffel in dieser Sommersaison schon beides erlebt: Im Auswärtsspiel beim SV Rommelsbach wurden sie „Opfer“ dieser Regelung (3:3 nach Punkten, 6:8 nach Sätzen), im Kräftemessen beim TC Nehren kamen ihnen die WTB-Regularien nun zugute: Dank eines mehr gewonnenen Satzes (7:6) fühlte sich das Unentschieden nach Punkten (3:3) wie ein Sieg an. Weil alle anderen Matches nach zwei Sätzen entschieden waren, reichte ein Waldenbucher Satzgewinn in einem der beiden Doppel letztlich zum Sieg in Nehren. Es spielten: Dieter Single, Eugen Waidelich, Wilhelm Bloch, Wolfgang Zeller sowie im Doppel Michael Bodingbauer und Norbert Schenzle. (WH)