Die Tennisabteilung des TSV Waldenbuch setzt auf Solarstrom

Wolfgang Hoesch Tennis

Das Bild zeigt einen Teil der insgesamt 62 PV-Module, die jetzt auf dem Dach der Tennishalle installiert sind

Insgesamt 62 PV-Module sind jetzt auf dem Dach der Tennishalle installiert Foto: WH

Spiel, Satz und Sieg für die Umwelt: Die Tennisabteilung des TSV Waldenbuch stellt die Weichen auf Nachhaltigkeit. In Kooperation mit dem regionalen Fachbetrieb Schönbuch Solar aus Schönaich wurde am 16./17. Juni auf dem Dach der Tennishalle eine moderne Photovoltaikanlage installiert. Insgesamt umfasst die Anlage 62 Module, wobei jedes einzelne Modul 1,8 Meter lang und 1,134 Meter breit ist und 25,3 kg wiegt. Die neue Anlage verfügt über eine Leistung von 30 kWp und wird mit einem 30-kWh-Batteriespeicher kombiniert.

Enormes Sparpotenzial und Klimaschutz

Das Bild zeigt die Arbeit an der PV-Anlage am Hallendach: Jedes der 62 Module wiegt 25,3 Kilogramm

Arbeit in luftiger Höhe: Jedes der 62 Module, die auf das Dach der Tennishalle transportiert wurden, wiegt 25,3 Kilogramm Foto: WH

Die Tennisabteilung trifft damit eine Entscheidung für eine umweltfreundliche Zukunft und sie regiert auf die Entwicklungen am Energiemarkt. Bei einem jährlichen Stromverbrauch der Abteilung von ca. 17.500 kWh und einem aktuellen Arbeitspreis von 26,62 Cent/kWh sorgt die Eigenstromnutzung für eine erhebliche Senkung der laufenden Betriebskosten. Die prognostizierte Quote des selbst erzeugten Stroms, gemessen an der bisherigen Situation, beläuft sich auf rund 75 Prozent. Dadurch spart die Abteilung in Zukunft jährlich knapp 3500 Euro an Stromkosten ein. Gleichzeitig vermeidet das Projekt mehr als 11 Tonnen CO2 pro Jahr und leistet so einen messbaren Beitrag zum lokalen Klimaschutz.

Nächster Schritt: Anbindung der Gaststätte

Das Energiekonzept ist langfristig angelegt. Bereits für das Jahr 2027 ist die Integration des öffentlichen Vereinsrestaurants geplant. Die Gastronomie, die ihren Strom derzeit noch über einen separaten Zähler bezieht, soll dann ebenfalls an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden. Da Gastronomiebetriebe Spitzenlasten oft tagsüber und abends aufweisen, lässt sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms durch diese Synergie weiter optimieren und die Rentabilität der Gesamtanlage nochmals steigern.